DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS

Synopsis

Er ist kompliziert, voller Selbstzweifel und todkrank, als Schriftsteller ein Genie, der von seinem weltweiten Nachruhm nichts ahnt. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und liebt das Leben.

Als Franz Kafka und Dora Diamant sich begegnen, ist nicht vorherzusehen, dass sich die beiden ineinander verlieben. Aber das Schicksal will es so und sie verbringen gemeinsam ein Jahr, in dem sie dem Tod beweisen, dass er gegen die Liebe machtlos ist. 

Die Herrlichkeit des Lebens wirft ein helles, heiteres Licht auf den berühmten Dichter und zeichnet behutsam sein letztes Lebensjahr, in dem er mit Dora Diamant die große Liebe feiert und sein Leben in die Hand nimmt, bevor es zu spät ist.

„Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und
immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe,
unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht
widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen
Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft,
sondern ruft.“

Kafka Tagebücher,
18.10.1921

 

Trailer

Kritik


Ein poetischer, sehr gelungener Arthouse-Film, der mit seiner Aussage: „Es zählt nur der Augenblick!“ gleichzeitig die Tragik und die Schönheit einer großen Liebe darstellt, ohne auf die Tränendrüsen zu drücken. Das Drama um Franz Kafka und seine letzte Liebe ist kein Kafka-Biopic und handelt nur peripher von seinen Werken. Stattdessen hält der Film gekonnt die Balance zwischen Melodram und romantischer Komödie, wobei Sabin Tambrea und Henriette Konfurius in den Hauptrollen die Idealbesetzung darstellen. Sie überzeugen in ihrer Darstellung eines Liebespaars, das sich im Angesicht des Todes findet und zusammenbleibt – bis zum bitteren Ende.

Gaby Sikorski

KRITIK DER FILMSTARTS-REDAKTION

Bilder

Filmplakat Die Herrlichkeit des Lebens

team

Regie

Georg Maas und Judith Kaufmann

Drehbuch

Michael Gutmann
Georg Maas

Romanvorlage

Michael Kumpfmüller

Produzenten

Helge Sasse
Solveig Fina
Tommy Pridnig

Förderungen

Medienboard Berlin-Brandenburg

FFA
Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
NRW Filmstiftung

ÖFI und ÖFI Plus
Wiener Filmfonds

in Zusammenarbeit mit dem ORF