Helge Sasse

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Senator Filmverleih Mitarbeiter

Helge Sasse

 


Der gelernte Jurist Helge Sasse, Jahrgang 1956, war seit Ende der 70er Jahre unter anderem als Journalist, Sprecher und Moderator im Bereich Musik und Show für eine Reihe von ARD-Sendern, vor allem für den Bayerischen Rundfunk, und gegen Ende der 80er auch für die Tele 5 tätig, bevor er 1991 die Anwaltskanzlei Sasse & Partner gründete, die sich im Lauf der Jahre zu einer Medienrechts-Boutique für TV, Film, Internet, Multimedia und Entertainment entwickelte und heute Büros in Berlin, Hamburg und München betreibt.

1991 gründete Sasse in München auch aus der Tätigkeit für die Tele 5 heraus mit Jörg Hoppe, Christoph Post und Marcus Rosenmüller die TV Produktionsfirma Me, Myself & Eye GmbH, die ihren Sitz heute in Berlin hat. Mit den gleichen Partnern sowie den Wiener Videoregisseuren Rudi Dolezal, Hannes Rossacher und Dieter Gorny rief Sasse die VIVA TV ins Leben. Als Anteilseigner, Beirat und späterer Aufsichtsrat begleitete Sasse 2000 den Börsengang und war vier Jahre später maßgeblich am Verkauf des TV-Senders an MTV/Viacom beteiligt.

Über eine Beteiligungsgesellschaft erwarb Sasse im November 2005 50,1 Prozent des Aktienkapitals der 2004 insolventen Senator Entertainment AG. 2006 wurde Sasse vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden berufen. Ab 2009 leitete er das Unternehmen als alleiniger Vorstand, bis im März 2013 Max Sturm zum Finanzvorstand berufen wurde. Ende Juni 2014 legte er sein Amt als Vorstand der Senator Entertainment AG nieder, um die Tempest Film zu gründen.

Als Produzent und Koproduzent zeichnete Sasse in der Vergangenheit unter anderem für folgende Projekte verantwortlich: PETTERSSON UND FINDUS – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft, A MOST WANTED MAN von Anton Corbijn (beide 2014), DIE GELIEBTEN SCHWESTERN von Dominik Graf, WESTEN (Deutscher Filmpreis für Hauptdarstellerin Jördis Triebel), MR. MORGAN’S LAST LOVE (alle 2013), DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE, 2 TAGE NEW YORK von und mit Julie Delpy und Chris Rock (beide 2012), das RAF-Drama WER WENN NICHT WIR (2011), GOETHE! mit Alexander Fehling und DER GANZ GROSSE TRAUM mit Daniel Brühl (beide 2010).